"Das wahre Geheimnis der Welt ist Sichtbare, nicht das Unsichtbare"

Sabrina Fritsch, Coline Krausbauer, Nadine Klein, Dorothea Stiegemann
Ausstellung vom 4. 7. bis 11. 8.  2007
Vernissage Sonntag, 1. Juli 2007, 11 Uhr

Die Malerei schraubt sich in immer furiosere Höhen - erkennbar ist dies auch auf den großen Events dieses Kunstsommers von Biennale bis Documenta. Wie können sich junge Malerinnen und Maler vor diesem Hintergrund noch ihre eigene Handschrift und Position erarbeiten? Die in der Oechsner Galerie gezeigten Künstlerinnen geben auf diese Frage überraschend eigenständige Antworten.
Die vier aufstrebenden Positionen - zum ersten Mal in einer Ausstellung vereint - wirken frisch, suchend und gleichzeitig selbstbewusst. Gemeinsame Ausgangspunkte münden in unterschiedliche Ausdrucksformen. Alle vier Künstlerinnen studieren bei Peter Doig an der Kunstakademie Düsseldorf und beschäftigen sich in ihrer Malerei mit dem Erzählerischen. Im Ergebnis führt dies in sehr verschiedene malerische Welten zwischen Figur und Abstraktion, realistischem Abbild und mystifizierendem Traum.
Jedes der Werke fordert dazu auf, das Sichtbare wirklich wahrzunehmen. „Das wahre Geheimnis der Welt ist das Sichtbare, nicht das Unsichtbare“ (Oscar Wilde).